Radeln mit Hindernissen, aber trotzdem schön! von Lehner Ruedi

Dieser Reisebericht bezieht sich auf folgende Reise:

Rügen Island Impressions

Rügen Island Impressions

6 Days / 168 km (104 m) / from 489 €

Liebe Mecklenburger
Nach einer langen Anreise per Bahn aus der Schweiz, erreichten wir müde, aber zufrieden Stralsund. Das Hotel am Jungfernstieg liegt sehr nahe am Bahnhof und dort erwarteten uns statt der versprochenen Mitarbeiterin der Mecklenburger unsere Fahrräder bereits am Anreisetag im Hotel. Nun, wir wollten uns noch die Beine vertreten und spazierten zum Hafen. Da im Jungfernstieg kein Restaurant vorhanden ist, suchten wir auf dem Spaziergang auch gleich ein Restaurant für\'s Abendessen.
Der nächste Tag brachte uns eine kurze Erkundungstour auf guten Radwegen rund um Stralsund.Nach der 2. Nacht in Stralsund ging unsere Tour so richtig los. Unsere Ferien hatten nun so richtig begonnen. Die Sonne schien wie versprochen, also der nächste Pluspunkt für\'s Team. Leider mussten wir aber feststellen, dass die mitgelieferte Routenbeschreibung einige Tücken aufwies, So zeigte die Karte bei der Einmündung von Klein Bandelvitz den weiteren Verlauf des Weges nach rechts an, also auf der relativ viel befahrenen Strasse nach Gustow. die angegebene Abzweigung auf den Radweg kam dann aber nicht, resp. erst beim Abbiegen nach Nesebanz. Dafür war hier der Weg wieder besser und so kamen wir gut voran. Zwischen Gustow und Putbus trafen wir dann auf zum Teil sehr schlechte Radwege, zum Teil nur eine Fahrrinne von knapp 20 cm Breite und negativ bombiert. Gut gab es dazwischen auch mal wieder einen schönen Radweg. Müde und "abgekämpft nach einigen Umwegen erreichten wir Putbus. Der "Rasende Roland" entschädigte uns auf der Tollen Fahrt nach Sellin für die Strapazen. Leider bot auch das Parkhotel in Selig kein warmes Nachtessen an, doch der Spaziergang zur Seebrücke mit anschliessendem Nachtessen, entschädigte unsere müden Gemüter voll und ganz. Der nächste Reisetag begann mit REGEN und sturmartigen Winden, also beschlossen wir, per Schiff nach Binz zu fahren. Eine tolle Schifffahrt mit viel Wellen und "schaukeln". Aber es lohnte sich. Nach bin ging es dann weiter nach Prora, Besuch der Kultur-Kunststadt, des Technischen Museums von Prora und natürlich der Baumwipfelpfad durften nicht fehlen. Leider begann es nun wie aus Eimern zu schütten und so kürzten wir die Radtour durch umsteigen auf den Bus ab. Eine lustige und interessante Fahrt nach Sassnitz beendete diesen Tag. Übrigens das Nachtessen im "König Gustaf" war wiederum ein guter Tip von Euch! Da es am nächsten Morgen immer noch regnete, entschieden wir uns auch die nächste Teiletappe mit dem ÖV zu absolvieren. Der Bus nahm uns mit nach Königsstuhl (sehenswert). Nun das Wetter klarte auf und nun gings per Rad weiter. Da wir den Abzweig nach Nardevitz verpassten, vermutlich genossen wir die Aussicht zu intensiv, gings auf der Landstrasse bis Balireck weiter, dann fanden wir wieder auf den Radweg zurück Eine gemütliche Fahrt auf einem tollen Radweg führte uns um den Spykerscher See herum nach Globe und weiter nach Breege. Zügig waren wir trotz Umweg vorangekommen und fanden auf Anhieb unser Hotel. Der nächste Tag begann wieder mit leichtem Regen, doch gegen Mittag klarte es auf und wir radelten zufrieden hinauf zum Kap Arkona. Zurück auf der Landstrasse via Altenkirchen nach Breege. Der "alte Fischer" hielt was die Mecklenburger versprochen hatten, das Essen war Wiederkehr gut, wenn auch wir meistens sehr reichhaltig und etwas überdimensioniert. (für "Senioren") Drankam der 2. letzte Tag an der Ostsee. Per Schiff ging nach Hiddensee, zuerst durch einen leichten Nieselregen, doch dann besann sich "Petrus" eines Besseren und die Sonne brach durch. So verbrachten wir einen gemütlichen Tag auf Hiddensee. Zurück mit dem Schiff nach Stralsund, welches uns mit einem weiteren Regenschauer erwartete. Tropfnass erreichten wir unser Hotel am Jungfernstieg. Nun noch eine Nacht, dann hies es Abschiednehmen und auf dem Rückweg in die Schweiz von dieser Inseln noch einwenig zu träumen. Ostseeküste wir kommen wieder, sofern es unsere Gesundheit erlaubt.

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