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Radurlaub im Spreewald: Unterwegs auf dem Gurkenradweg

Spreewald – da war doch was! Genau, die Gurke. Was das Geheimnis der Spreewälder Gurken ist und warum eine Radtour durch den Spreewald nicht nur ein kulinarischer Hochgenuss ist, erfahren Radurlauber bei einer Radreise mit der Mecklenburger Radtour auf dem Gurkenradweg. Der 250 Kilometer lange Rundweg verbindet den Ober- und Unterspreewald und wandelt auf den Spuren der beliebten mal süß, mal sauer eingelegten Delikatesse.

Der Gurkenradweg ist ein Teil des Spreewald-Radweges und verläuft durch das UNESCO-Biospährenreservat Spreewald. Ein nahezu flaches Gelände, ein gut ausgebautes Radwegenetz und eine einzigartige Wald-, Wiesen- und Flusslandschaft bieten beste Voraussetzungen für eine Radtour mit der ganzen Familie. Auf der „Gurkenradweg-Tour“ ist die radelnde Gurke auf den Wegweisern ständiger Begleiter. Touren Sie durch die Städte Cottbus, Lübbenau, Krausnick, Schlepzig und Burg und zahlreiche andere Dörfer und Örtchen. Besuchen Sie das einzige Gurkenmuseum Deutschlands in Lehde. Es gibt viele Ausflugsziele in der Region, welche den Radurlaub zum wunderbaren Erlebnis machen.


  • Länge rund 260 Kilometer
  • Rundtour ermöglicht unkomplizierte An- und Abreise
  • deutschlandweit einmalige Natur- und Kulturlandschaft
  • gemütliches Radeln dank kurzer Etappen
ALLE GURKENRADWEG TOUREN
Karte des Gurkenradweges

Immer der Gurke nach: Der Streckenverlauf des Gurkenradwegs

Je nach eigenem Tempo und Lust und Laune entdecken Sie den Gurkenradweg im Spreewald in vier bis fünf Tagesetappen. Zum Beispiel:

  1. Etappe: Cottbus – Lübbenau (51 Kilometer)
  2. Etappe: Lübbenau – Unterspreewald (46-51 Kilometer)
  3. Etappe: Unterspreewald – Lübben (61-64 Kilometer)
  4. Etappe: Lübben – Burg (35 Kilometer)
  5. Etappe: Burg – Cottbus (44 Kilometer)

Es sind nur wenige Kilometer vom Ausgangspunkt Cottbus zur Stadt Burg, dem Tor zum Spreewald und dem richtigen Beginn der Spreewald- Radreise auf dem Gurkenradweg. Unterwegs passieren Sie einen ehemaligen Braunkohletagebau, wo mit der „Ostsee“ schon bald der größte künstliche See Deutschlands entstehen soll.

Von Burg führt der Radweg weiter nach Lehde, einem der ursprünglichsten Dörfer im Spreewald, in dem heute immer noch der Kahn zu den wichtigsten Transportmitteln gehört. Der wird hier übrigens nicht selten auch von waschechten Kahnfrauen gesteuert. Jede Menge Wald und Fließgewässer begleiten Radfahrer auf dem Weg zum ersten Etappenziel: der Stadt Lübbenau. Lübbenau ist bereits mehr als 700 Jahre alt – das merkt man bei einem abendlichen Spaziergang durch das quirlige Hafenviertel und die charmante Altstadt, die viele Spuren der mittelalterlichen Gründungszeit aufspüren lässt.

Es ist ein Katzensprung ins nahegelegene Lübben. Dazwischen sollten Sie einen Wegestopp in Straupitz einlegen, in der die Schinkelkirche als Meisterwerk des Klassizismus ein wahrer Augenschmaus ist. Sie wurde 1828 bis 1832 im Stil einer römischen Basilika erbaut. Ebenfalls in Lübben sehenswert: die letzte Dreichfachwindmühle Europas, wo mit Leinöl noch

heute das „Spreewaldgold“ hergestellt wird. Natürlich gibt es auch in Lübben ein Schloss, das von einem grünen Kleinod umgeben ist, welches sich ideal für eine Rast eignet.

Nun geht es ins bzw. aufs Wasser: Von Lübben lohnt ein Abstecher in die Wassererlebniswelt Tropical Island [externer Link zur Erlebniswelt], die in einem alten Zeppelin-Hangar Südsee-Feeling verspricht. Alternativ schnüren Sie Ihre Badehose am Neuendorfer oder Groß Leuthener See, der im weiteren Verlauf erreicht wird. Eine Erfrischung lohnt, um mit voller Kraft und guter Laune Schlepzig zu erkunden. Das wohl schönste Dorf des Unterspreewaldes wartet mit einem Bauernmuseum, einer Privatbrauerei und vielen kleinen Cafés und Bierstuben auf.

Auf ihrem Rückweg Richtung Cottbus streifen Pedalritter erneut das Städtchen Burg. Spätestens jetzt sollten Sie eine der beliebten Gondelfahrten unternehmen. Sie werden sich fast wie in Venedig fühlen, die prächtige Natur am Uferrand wird Ihre Fahrt allerdings noch um ein Vielfaches schöner und eindrucksreicher als in italienischen Gefilden machen.

Gurkenradweg Radreise: Unsere Top 5 Tipps

Auge in Auge mit Meister Adebar in Vetschau

Es ist kein Geheimnis mehr, dass in Vetschau die bekanntesten Weißstörche Deutschlands leben. Über eine Live-Kamera können Sie die berühmten „Internetstörche“ in ihrem Nest 24 Stunden am Tag heimlich beobachten. Wer wirklich einmal live dabei sein möchte, der sollte einen Abstecher ins Weißstorchzentrum Vetschau [externer Link zum Museum] machen, in dem Klein und Groß Wissenswertes über die rot beschnabelten Tiere lernen.

Kahnfahrt durch Lübbenau

Eine Fahrt mit einer typischen Spreewald- Gondel gehört zu jedem Urlaub im Spreewald dazu. Wer auf dem Gurkenradweg radelt, sollte sein Rad in Lübbenau für einen kurzen Moment anketten und das Fortbewegungsmittel wechseln. Los geht’s üblicherweise am Großen Spreewaldhafen des Ortes, wo vertäute Kähne, kleinen Gurkengeschäfte, zahlreiche Biergärten und natürlich die Spree selbst ein zauberhaftes Flair vermitteln.

Bierkostprobe in Schlepzig

Herzlich willkommen in einem der ältesten Spreewalddörfer, welches Sie auf Ihrer Radreise auf dem Gurkenradweg ansteuern. Gelegen im Unterspreewald ist der Ort eingebettet in eine zumeist naturbelassene Wald- und Wasserlandschaft. Hier waren bereits um das Jahr 1000 Siedler zu Hause. Die Geschichte des Ortes lässt sich in sehenswerten Bauern- und Feuerwehrmuseen nachvollziehen. Besonders bekannt ist Schlepzig jedoch für etwas anderes: frisch Gebrautes. Unternehmen Sie einen abendlichen Abstecher in die „Spreewälder Privatbrauerei 1788“, in der Sie während des Essens einen direkten Blick in die Brauerei haben und sehen, wie konservierungsfreie Biere hergestellt werden. Wir empfehlen ganz klassisch ein Spreewälder Pils. Prost!

Straupitz

Hier war der preußische Architekt Schinkel zugange. Der Ort wird überragt von einer Basilika ähnlichen Kirche, die im Jahre 1831 als evangelische Dorfkirche geweiht wurde. Die Stilistik ist nicht nur in der Spreewaldregion einmalig und der zweitürmige Bau ein Denkmal mit nachhaltiger Bedeutung – ein Pflichtbesuch auf Ihrer Reise auf dem Gurkenradweg durch den Spreewald.

Burg

Wer im Spreewald Urlaub macht, muss hier gewesen sein. Es ist die heimliche Hauptstadt des Spreewaldes, die mit einem Best-of der wasser- und waldreichen Region aufwartet. Oft wird die Stadt auch Venedig des Ostens genannt – zurecht, bei mehr als 300 natürlichen Wasserläufen und fast ebenso vielen Brücken und Brückchen, die den Charakter des Ortes prägen. Aber auch weitläufige Wiesen und Felder sowie sogenannte Kaupen (Schwemmsandinseln) streifen Radurlauber entlang des Gurkenradwegs, der direkt durch Burg führt.

Mit dem Rad durch den Spreewald: Radwegequalität

Wo die Natur noch die Oberhand hat, müssen Sie nicht zwangsläufig mit schlechten Radwegen rechnen. Das beweist der Spreewald! Die Radwegequalität ist im Spreewald ausgezeichnet, so dass Ihrer Spreewald Radreise nichts im Wege steht. Man radelt auf gut ausgebauten Wegen, die durchgängig mit einer radelnden Gurke beschildert sind. Sie werden dies zu schätzen wissen! Steigungen sind Mangelware, weshalb sich der Gurkenradweg auch für Anfänger und Radreiseneulinge perfekt eignet. Kleine Erhebungen finden Sie maximal vor, wenn die wunderschönen Kanalbrücken zu überqueren sind – und die schaffen Sie mit links!

Seinem Namen alle Ehre: Hier erleben Sie Spreewälder Gurken auf dem Gurkenradweg

Der Spreewald wäre nicht der Spreewald, wenn da nicht diese leckeren kleinen Gurken wären. Es ist eine echte Genussregion, in der Sie Ihren Radurlaub verbringen. Wie und wo die Gurken angepflanzt werden, wie Gurkenbauern sie einlegen und was es mit den geheimnisvollen Familienrezepten der Spreewälder auf sich hat, erfahren Sie an vielen Stellen links und rechts des Gurkenradwegs im Spreewald.

Werksverkauf

„Zur Spreewaldhexe“ in Lübbenau (Boblitzer Chausseestraße 16): Wenn Sie mit der Mecklenburger Radtour auf dem Gurkenradweg unterwegs sind, müssen Sie den Weg kaum weit verlassen, um bei der RABE Spreewälder Konserven GmbH leckere Spreewälder Gurken direkt aus dem Werk kosten und kaufen zu können. Gleichzeitig werfen Sie während der Gurkenerntezeit (Juni-August) bei Werksführungen einen Blick hinter die Kulissen. Diese finden immer am Dienstag, Mittwoch und Samstag um 10.30 Uhr statt.

Hofladen

„Gurken Paule“ in Lübben (Hauptstr. 6/7): „Bist du mal im Schlangengraben, musst Du gleich nach Paule fragen“ – der Leitspruch von Gurken Paule passt perfekt – das werden Sie feststellen, wenn Sie den wohl bekanntesten Spreewälder Gurkenverkäufer an seinem Stand auf der Schlossinsel Lübben besuchen. Damit keiner die Katze im Sack kauft, darf man sich in dem beschaulichen hölzernen Häuschen von Gurken Paule bis zur leckersten Spreewälder Gurke durchprobieren. Im Angebot sind sowohl Senfgurken als auch Knoblauchgewürzgurken, Meerettichsenfgurken oder Pfeffergewürzgurken. Tipp: Am besten nehmen Sie eine kleine Kühltasche in Ihrer Satteltasche mit, damit die Gurken auch an warmen Tagen schön frisch bleiben und die nächste Rast ein kulinarischer Hochgenuss wird.

Wochenmarkt

Jeden Mittwoch (außer an Feiertagen) können Sie auf dem Marktplatz von Burg, gleich neben dem Feuerwehrmuseum, Spreewälder Gurken von verschiedenen Händlern probieren. Wann Sie mit Ihren E-Bikes oder Tourenfahrrädern vor Ort sind, bleibt Ihnen überlassen. Der Markt hat immer von 7 bis 18 Uhr geöffnet.

Gurkenmuseum

Wie hat eigentlich alles mit der Gurke im Spreewald angefangen? In einem der ältesten Gebäude des Örtchens Lehde (An der Dolzke 4+6) ist die Geschichte lebendig gemacht. Ein Muss für Radler, die auf dem Gurkenradweg ihr Glück suchen. Natürlich wartet am Ende der Reise durch die Geschichte des Gurkenanbaus und der Gurkenverarbeitung eine Kostprobe von originalen Spreewälder Gurken.

Gurkenradweg Karte: Die Tour im Überblick!

Auf unserer Gurkenradwegkarte sehen Sie alle sehenswerten Orte und Stationen Ihrer Spreewald Radreise auf einem Blick.

Der Gurkenradweg verläuft über weite Teile entlang des Spree-Radwegs. Damit folgt er dem gleichnamigen Fluss, der als ein knapp 400 Kilometer langer Nebenfluss der Havel fast durch den gesamten Osten Deutschlands und Teile Tschechiens fließt. Wussten Sie, dass die Spree einer der längsten Flüsse in Deutschland ist?

Die besondere Natur entlang des Flussverlaufs ist besonders für Radfahrer ein Genuss. Verschiedenste Tierarten wie Eisvögel, Seeadler, Fischotter oder der Rotmilan haben hier ihre Brut- und Nistplätze und sind bei Radreisen entsprechend oft zu sehen.

Der Spreewald eignet sich perfekt für eine Radrundreise. In rund einer Woche lassen sich alle Höhepunkte erradeln. Per Rad geht es von Cottbus aus durch Burg, Straupitz, Lübbenau, Lübben, Schlepzig, Krausnick, Leipe und Vetschau. Unterwegs warten kulinarische Stippvisiten bei Gurkenbauern, Badeabenteuer in glasklaren Seen und jede Menge wunderschöne Wald- und Flusslandschaften. Eine Radreise- Empfehlung für die ganze Familie!

Karte des Gurkenradweges