Havel-Radweg

Entlang der Havel können Besucher eine herrliche und vor allem abwechslungsreiche Landschaft entdecken unter anderem durchqueren Sie die Müritz Region mit ihren zahlreichen Seen und Flüssen. Die Havel hat seinen Ursprung in Mecklenburg-Vorpommern und endet nach insgesamt 325 Kilometern in Sachsen-Anhalt. Auf einer Radtour entlang der Havel bekommt man sogar die sehenswerten Städte Potsdam und Berlin zu Gesicht.

Vom Ausgangspunkt Ankershagen nach Henningsdorf

Der Havelradweg ist immer noch die beste Möglichkeit, die Havel zu entdecken. Die Radtour ist für nahezu alle Altersgruppen geeignet, dabei können mehrere Etappen zurückgelegt werden. Immer wieder bieten sich Rastmöglichkeiten, daneben sind in vielen Orten entlang der Strecke die passenden Übernachtungsmöglichkeiten zu finden. Ausgangspunkt ist die Gemeinde Ankershagen des Landkreises Müritz in Mecklenburg-Vorpommern. Am Mühlensee ist man quasi an der Quelle des Gewässers und der Havelradweg beginnt. Die erste Etappe führt an zahlreichen Seen entlang, die unberührte Natur lädt zum Durchatmen ein. Unzählige Vögel nutzen das mit Schilf bewachsene Ufer zum Nisten. Erste größere Stadt ist Fürstenberg/Havel, die Stadtkirche ist bereits von weitem sichtbar. Der Radweg führt auch an den Überresten des Klosters Himmelpfort vorbei, es stammt aus dem Jahr 1299. Man folgt dem Pfad durch dichte Wälder und erreicht die Hastbrücke in Zehdenick, eine Doppelzugklappbrücke über der Havel. Der folgende Abschnitt wird auch “schnelle Havel” genannt, er ist von Schiffen nicht befahrbar und vereinigt sich nach einigen Kilometern mit dem Oder-Havel-Kanal. Ein kleines Stück müssen Radwanderer auf die Havel verzichten, bis man Henningsdorf und den Havelkanal passiert.

Die Highlights von Berlin und Potsdam entdecken

Hier lohnt sich ein Abstecher nach Berlin, um die sehenswerteste Metropole Deutschland und historische Geschichte wie den Berliner Mauerradweg zu Gesicht zu bekommen. Im Mittelpunkt steht meist der berühmte Alexanderplatz, hier entdeckt man den sagenhaften Fernsehturm und die Weltzeituhr. Ein Besuch der umliegenden Cafés lohnt sich, um von den Delikatessen Berlins zu kosten.

Danach folgen Sie dem Havelradweg in Richtung Potsdam, besonders schön sind die Seenlandschaften, welche an einigen Stellen besonders üppig bewachsen sind. Bekanntestes Gewässer ist der Große Wannsee mit der herrlichen Pfaueninsel. Ein Ausflug lohnt sich, um das Schloss und die Palmengärten zu besichtigen. Potsdam lockt hingegen mit dem prachtvollen Palais Sanssouci, die barocke Anlage gehört längst dem Weltkulturerbe der UNESCO an.

Entspannen entlang des Havelradwegs

Der Templiner See und seine traumhaften Buchten laden zum Verweilen ein, hier wechseln sich Laub- und Mischwälder ab. Die Radtour führt weiter westlich in die Stadt Brandenburg, sie ist für ihre Sumpfzypressenallee in ganz Europa weltberühmt. Danach schließt der Naturpark Westhavelland an, ein über 1.300 Quadratkilometer großes Naturschutzgebiet an der Grenze Sachsen-Anhalts.

Unweit entfernt liegt Rathenow, die Stadt befindet sich direkt an der Havel und ist nahezu von Wald umgeben. Die sehenswerte Kirche St. Georg und der Bismarckturm dürfen auf der Fahrt nicht fehlen. Der Radweg endet einige Kilometer weiter nördlich in Havelberg, einem beschaulichen Ort in Sachsen-Anhalt.

Lust bekommen?

Genießen Sie Ihre Radtour entlang des Havelradweg am besten unbeschwert. Das meinen wir wörtlich und bieten Ihren bei der Radtour Havelradweg einen Gepäckservice mit an. Zusätzlich haben wir für Sie bestes Kartenmaterial und die Unterkünfte sind auch schon vorgebucht. Sie brauchen also nur noch losfahren.

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