Usedom Radweg - Radtouren auf Usedom

Usedom gilt als Paradies für Naturfreunde, Wanderer und Radfahrer. Das Wegenetz auf Deutschlands zweitgrößter Insel ist gut ausgebaut. Am beliebtesten und weitgehend eben ist der rund 40 km lange Ostseeküsten-Radwanderweg gerne auch als Usedomradweg bezeichnet. Er führt von Usedoms Nordspitze über Karlshagen entlang der Dreikaiserbäder bis zur polnischen Grenze. Überall an der Strecke gibt es Attraktionen für die ganze Familie. Im Seebad Trassenheide kann man eine Schmetterlingsfarm besichtigen. Auch der Usedom-Park im Wiesenweg ist ein Riesenspaß für Groß und Klein. Gleich nebenan ermöglicht das „Haus auf dem Kopf“ den Besuchern eine ungewohnte Perspektive.

Die vier Bernsteinbäder

Wer den Meeresboden trockenen Fußes erkunden möchte, dem sei die Weiterfahrt nach Zinnowitz empfohlen. Durch die Panoramafenster der Tauchgondel an der Seebrücke lässt sich die Unterwasserwelt der Ostsee bestaunen. In den vier Bernsteinbädern Zempin, Koserow, Loddin und Ueckerritz dreht sich alles um das „Gold der Ostsee“. Wer mag, wandert auf den Spuren der legendären Bernsteinhexe zum Streckelsberg. Wie Perlen auf der Schnur, so reihen sich die berühmten Kaiserbäder Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck aneinander. Der Usedomradweg verläuft hier direkt neben der Strandpromenade. Da heißt es schon mal absteigen und schieben. Dabei kann man die liebevoll restaurierten Villen im Stil der Bäderarchitektur bewundern oder die grandiose Aussicht auf die Ostsee genießen.

Bäderbahn erleben

Abseits des Usedomradwegs wird die Landschaft recht hügelig. Auch der Wind macht Radfahren auf Usedom mitunter etwas anstrengend. Wer nach der Tour zu müde ist für die Rückfahrt, findet an der Küste eine Reihe von Haltestellen der Usedomer Bäder-Bahn. Die Mitnahme von Fahrrädern ist auf allen UBB-Linien erlaubt. Ob per Rad, oder mit dem Zug - seit der Grenzöffnung ist ein spontaner Besuch im ehemaligen Swinemünde problemlos möglich. Besonders für Familien mit Kindern lohnt sich der Abstecher in den polnischen Teil Usedoms. Man isst hier gut und preiswert, kann aber mit Euro bezahlen. Die Polen sind sehr kinderfreundlich, und das Flachwasser am Sandstrand von Swinoujscie lädt zum Planschen ein. Der Leuchtturm von Swinemünde ist der höchste an der Ostsee. Schwindelfreie Besucher werden mit einem fantastischen Ausblick belohnt.

Usedom direkt anfahren

Wer den Urlaub richtig sportlich angehen möchte, kann mit dem Rad auch direkt nach Usedom fahren. Der gut ausgebaute Radfernweg Berlin-Usedom gehört zum europaweiten Radwegenetz. Der Usedom Radweg führt durch reizvolle Landschaften wie die Ueckermünder Heide quer über die Insel Usedom und endet nach 337 Kilometern in Peenemünde. Biegt man vorher ab, kann man auf den Spuren von Lyonel Feininger radeln. Viele Bilder des berühmten Malers entstanden auf Usedom. Die Feininger-Route verläuft über Nepperminn, Benz, Korswandt und Zirchow bis nach Swinoujscie.

640 Kilometer lang ist der Seen Radweg von Lüneburg nach Wolgast. Die Teilstrecke durch Mecklenburg-Vorpommern gehört zu den schönsten Abschnitten. Von Anklam aus radelt man über die alte Klappbrücke nach Zecherin auf Usedom. Wer dort abseits der Seebäder Ruhe tanken möchte, dem sei eine Radtour durch den Usedomer Winkel bis zur Mellenthiner Heide empfohlen. Dabei ist der Besuch im Wisentreservat bei Dargen eine ganz besondere Attraktion.

Lust auf mehr bekommen?

Genießen Sie Ihre Radtour entlang des Usedomer Radwegenetz am besten unbeschwert. Das meinen wir wörtlich und bieten Ihren bei unseren Radtouren auf Usedom einen Gepäckservice mit an. Zusätzlich haben wir für Sie bestes Kartenmaterial der Inselregion und die Unterkünfte sind auch schon vorgebucht. Sie brauchen also nur noch losfahren.

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Radfahren auf Usedom

Usedom – die sonnige Ostsee-Insel mit Abwechslung

Die Insel Usedom ist für jeden Fahrradtour Fan ein tolles Erlebnis. Besonders für Familien mit jüngeren Kindern und Radfahrer, die es gern gemütlich angehen lassen oder auf extremsportliche Herausforderungen verzichten wollen, ist die weitestgehend flache Landschaft Usedoms ein wahres Geschenk. Die maximale Steigung, der sie hier begegnen können beträgt 60 Höhenmeter. Eine frische Brise begleitet sie häufig beim Radfahren auf der Insel, gelegentlich auch ein etwas kräftigerer Wind. Oft als Sonneninsel beworben, ist Usedom mit 1906 Sonnenstunden im Jahr die sonnenreichste Gegend Deutschlands und der Ostsee. Also ist die Gutes-Wetter-Garantie gleich mit im Gepäck bei einer Radtour auf Usedom.

Wunderschöne Seen, imposante Windmühlen und kulinarische Genüsse

Die Seebäder Usedoms sind durch das ca. 200 Kilometer lange, gut ausgebaute Radwegenetz der Insel ideal verbunden. Die Radwanderwege liegen hauptsächlich an der Küste, was das Radfahren hier sehr spannend und abwechslungsreich werden lässt.

Während der Nordwesten der Insel fast gänzlich flaches Land aufzeigt, ist die südöstliche Landschaft der Insel von sanften Hügeln gekennzeichnet, weshalb sie auch „Usedomer Schweiz“ genannt wird.

Usedom hat zahlreiche, wunderschöne Seen zu bieten, die immer einen Abstecher wert sind und geradezu zum Verweilen und Träumen einladen. Der  Schmollensee und der Gothensee im Osten der Insel sind die beiden größten Seen. Auf einer Radtour um den Schmollensee können Sie mehrere alte Windmühlen bewundern, darunter die Holländerwindmühle in Benz. Sie wurde um 1823 erbaut und ging seitdem durch viele Hände bis sie 1974 von dem deutschen Maler Otto Niemeyer-Holstein gekauft, restauriert und als technisches Denkmal für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Falls Sie während ihrer Tour hier Halt machen, können Sie sich mit frisch gebackenem Kuchen und duftendem Kaffee verwöhnen lassen.

Das Achterland - faszinierende Baude unberührter Natur

Wenn Sie kleinere Höhenunterschiede mögen, dann darf ein Ausflug ins Achterland auf Ihrer Route nicht fehlen. Zum Achterland gehören die Areale der Insel, welche zum Achterwasser, Stettiner Haff und zum Peenestrom zeigen.

Abseits vom doch manchmal etwas hektischen Treiben der Ostseeküstenorte finden Sie hier in der meist unberührten und noch ursprünglichen Natur wirkliche Erholung und Abstand zum städtischen Leben. Grüne Wälder, viele Seen sowie seltene Pflanzen und Tiere machen diese Landschaft zu einem Erlebnis für jeden Naturbegeisterten. Hier können Sie Ihre Seele mal so richtig baumeln lassen. Die vielen kleinen Orte mit ihrem ganz eigenen Charme erinnern noch an das Bild vergangener Bauern- und Fischersiedlungen mit ihren rustikalen Fischerkaten aus dem 18. Jahrhundert.

Das wunderschöne Wasserschloss Mellenthin liegt mitten im Naturpark der Insel Usedom und ist von mächtigen, beeindruckenden Eichen umgeben. Bei einem Besuch des Schlosses werden Sie sich wie in Märchen versetzt fühlen – so zauberhaft mutet dieses wundervolle Kleinod an. Spazieren Sie durch den idyllischen Schlosspark unter alten, geschichtsträchtigen Bäumen entlang. Im Schlossrestaurant können Sie die erstklassige, gutbürgerliche Küche mit frischen, regionalen Produkten probieren. Wenn Ihnen mehr nach Gebackenem ist, können Sie es sich auch bei einem Stück Torte oder Kuchen aus der hauseigenen Schloss-Bäckerei gut gehen lassen. Oder Sie machen es sich bei einem hausgebrauten Bier in der rustikalen, ritterlichen Brauerei des Schlosses gemütlich.